Das war der Frauen- und Frauen/Männer-Kongress 2012 für mich

 

Hoch im Norden dieses Mal, auf dem Hof Oberlethe, fand der Frauenkongress und das gemeinsame Frauen- und Männersymposium statt. Der Himmel schenkte uns am ersten Abend einen Regenbogen, so bunt wie die Mischung der Menschen dort.

 

Altarbild von Peter Engelhardt beim Frauenkongress

Das Altarbild des Frauenaltars wurde geschmückt von einem Bild von Peter Engelhardt – wunderschöne Göttinnenbilder – die gibt es auf diegoettin.com.

Besonderes inspirierend beim Frauenkongress war für mich die Chilenin Astrid Brinck, die von ihrem Weg erzählte, wie sie durch eine Krankheit zum Erforschen und Heilen der Weiblichkeit geführt wurde und sich mit dem Zyklus der Frau und des Mondes beschäftigt und Frauen damit begleitet. Ausserdem ist sie eine tolle Sängerin! Ich hoffe, sie wird nächstes Jahr wieder in Europa sein und Workshops zum Thema „Moondance“ geben. Ich habe ganz viel von ihr mitgenommen und gebe es gerne weiter.

Desweiteren gab es viele interessante Vorträge und Workshops, zwischen denen man sich entscheiden musste; so hat mir „Der Körper als Heimat“ von Anna Oppermann mit dem sinnlichen Bewegen und Empfinden des Körpers besonders gefallen.

Die Begegnungsrunden mit Frauen, das Sich-Gegenüberstehen, sich spiegeln und zu befragen zum Erleben von Schwesternschaft, dem Miteinander von Frauen, dem Verletztsein oder dem Verletzt zu haben, zur Sehnsucht, zur Wahrheit – das alles brachte in den Raum, was manchmal im Inneren schlummert – und wird so befreit.

In den Videobotschaften von den indigenen 13 Großmüttern, den deutschen Großmüttern und einer Botschaft von Chameli Ardagh (worüber ich mich besonders freute, weil auch ich im Kreis der Awakening Women bin), zeigte sich, dass sich überall Frauenkreise bilden und es ist für mich eine Herzensfreude, dass es immer mehr werden. Lasst Kreise entstehen, wo immer ihr auch seid und vielleicht gibt es schon einen in Eurer Nähe, hier sind einige vom Frauenkongress gelistet und hier die Tempelgruppen von den Awakening Women.

Zum Entspannen oder Zurückziehen waren Mondhütte und Massagetempel da, in dem frau sich treffen konnte zum Massieren oder einfach zusammenliegen, entspannen.

Der kleine See hinter dem Hof war wunderschön, um ein paar Schritte in der Natur zu gehen.

 

 

Nach Ende des Frauenkongresses kamen dann so langsam die Männer aus der Männerzeit an.

In der Begegnungsrunde war ich erstaunt und sehr berührt über soviel Vielfalt, soviele sehr verschiedene Männer, die sich auf den Weg gemacht haben für ein neues MiteinanderSein.

Einer der Sprecher der Männer war Frank Fiess, der auf den Punkt bringt, was wirklich ist, was Im-Lot-Sein und Wohl-Stand bedeutet – total inspirierend.

Es gab ein Versöhnungs- und ein Wertschätzungsritual zwischen Männern und Frauen und als wir uns beim Versöhnungsritual alle gegenübersaßen und einzelne gesprochen haben aus ihrem Herzraum heraus, wie sie in ihrem Leben schon das andere Geschlecht verletzt haben, so ehrlich und wahrhaftig, sowohl Männer als auch Frauen, war das große Kollektiv für mich so spürbar wie nie zuvor – ein Erkennen von Nicht-getrennt-sein; davon, dass wir einander sind und dass es nicht nur individuelle Geschichten gibt, sondern sich soviel im großen Ganzen befindet, was nach Heilung verlangt.

Und dieser Kongress war ein großer Schritt in die Richtung der Heilung und des Friedens.

 

Das war nun nur ein Mini-Ausschnitt aus dem Kongress und dem Erlebten.

Danke an alle, die mitgewirkt haben, an meine „alten“ und „neuen“ FreundInnen und Schwestern, Begegnungen, das Lachen und Weinen und Sein.

Begegnet und berührt sind wir nicht mehr die gleichen wie zuvor… immer auf dem Weg… Chaltumay, Namaste, Bless you…

Herzlicht

Nora Yemonya

♪ ♪ Message from the Hopi Elders ♪ ♪

                                                   “ We are the ones we have been waiting for…“

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2 Responses to Das war der Frauen- und Frauen/Männer-Kongress 2012 für mich

  1. eva qweis says:

    Liebste Now,

    ich bin wieder über dem River,…..voller neuer Gesundheit und einer erfüllenden Reise.

    So harmonisch konnte ich mir die Reise garnicht vorstellen ,wie sie war,nachdem was

    ich durchgestanden hatte. Man weiss ja leider nie so genau wie und wann welche

    Transformationen auf einem zurasseln.

    Aber diese Reise war ohne ein verletzendes Wort beider Seiten und Kreativität hat sich

    auch eingestellt……,obwohl ich noch vorsichtig war ? ! Warum ?!

    Wollen wir uns mal treffen diese Woche ?

    Om Shanti

  2. Nora says:

    Ja, morgen over the bridge 😉
    Om shanti
    Nora

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